Pennula Modellbahn

Pennula Modellbahn - Kapitel Nr. 9

Im neunten Kapitel findet Ihr die Filme Nr. 161 bis Nr. 180 zum Thema Modellbahn, Bahn, Eisenbahn, Modellbau bzw. Modelleisenbahn, die von Pennula erstellt worden sind. Zu jedem Film könnt Ihr eine Beschreibung durchlesen. Um einen Film anzuschauen, tippt einfach auf das Foto oberhalb der Beschreibung.

Film Nr. 161

Das Miniatur Wunderland im Wandel der Zeit - Ein Vergleich der Modellbahn von 2004 und 2016

Das Miniatur Wunderland im Wandel der Zeit - Ein Vergleich der Modellbahn von 2004 und 2016

Pennula besuchte die Modellbahn im Miniatur Wunderland zum ersten Mal im Jahre 2004. Damals gab es noch keine Schweiz, noch keinen Flughafen Knuffingen und auch noch nicht die Modelleisenbahnanlage von Skandinavien. Im Jahre 2004 war auch noch keine Videokamera von Pennula im Einsatz, sondern lediglich eine der ersten Digitalkameras. Und heute, nach zwölf Jahren, fand ich diese uralten Fotos vom MIWULA wieder und staunte nicht schlecht, als ich die damaligen Aufnahmen mit den heutigen verglichen hatte. Die Betreiber Gerrit Braun und Frederik Braun betonen ja stets, dass sich das Miniatur Wunderland in permanentem Wandel befindet. Im ersten Moment denkt man bei dieser Aussage an die großen Veränderungen, so beispielsweise die künftigen, geplanten Abschnitte von Italien und von Frankreich. Doch der Wandel liegt im Detail. Diese Erkenntnis, also den Bildvergleich bzw. Videovergleich empfand ich als höchst interessant, so dass dieser Film entstanden ist. Zu sehen sind die damaligen Fotos im Jahre 2004 und im Vergleich dazu die gleichen Motiven und/oder Anlagenabschnitte im Jahre 2016. Vielleicht wirkt dieser Film etwas langweilig, aber wer genau hinschaut, kann sehr gut erkennen, was sich im Kleinen und im Großen verändert hat.



Film Nr. 162

Modellbahn Schweiz im Miniatur Wunderland

Modellbahn Schweiz im Miniatur Wunderland

Die Schweiz ist weltberühmt für ihre Eisenbahnstrecken, so dass es nur eine Selbstverständlichkeit war, eine Modellbahn mit schweizerischem Vorbild im Miniatur Wunderland zu erbauen. Und so wurde die Schweiz mit drei Kantonen, nämlich Graubünden, Tessin und Wallis, im Jahre 2007 im MiWuLa auf einer Ausstellungsfläche von über 250 m² eröffnet. Erwähnenswert ist zunächst das Matterhorn, das mit einer Höhe von ca. sechs Metern den Mittelpunkt der Modelleisenbahnanlage bildet. Im Modell ist der Gipfel sogar mit einer kleinen Zahnradbahn zu erreichen. In unmittelbarer Nähe zum Matterhorn befindet sich auf der Modellbahnanlage der Hammetschwandlift, der größte Freiluftaufzug in Europa. Doch abgesehen von diesen besonderen Attraktionen glänzt die Schweizer Modelleisenbahn mit großzügig gestalteten Landschaften sowie mit unheimlich vielen Modellzügen der Schweizerischen Bundesbahnen, die als SBB bzw. CFF oder FFS bezeichnet werden. In Anlehnung an die drei Kantone entdecken die Besucher der Schauanlage in Graubünden den berühmten Bahnhof von St. Moritz, der im Modell auf St. Max getauft wurde. Das Tessin, bereits in der italienischen Schweiz gelegen, hat den Bahnhof Belloszona erhalten, also eine Abwandlung des richtigen Namens der Stadt Bellinzona. Ferner muß das große Zementwerk bzw. Betonwerk der Firma Holcim erwähnt werden, immerhin ein besonderes Meisterwerk im Industriemodellbau, da der gesamte Produktionsprozeß en miniature dargestellt ist. Doch es gibt noch unzählig Vieles zu entdecken.


Film Nr. 163

Die Wasserleiche im Miniatur Wunderland im Abschnitt Mitteldeutschland und Harz

Die Wasserleiche im Miniatur Wunderland im Abschnitt Mitteldeutschland und Harz

Im Miniatur Wunderland heißt diese Modellbahnanlage Mitteldeutschland und der Harz, und ist eine der ersten Schauanlagen, die im Zeitraum von Dezember 2000 bis August 2001 gebaut worden sind. Dass es einer der ältesten Abschnitte im MiWuLa ist, heißt allerdings nicht, dass dort keine Veränderungen bzw. Modernisierungen stattfinden: War früher die Freilichtbühne unter dem Hermannsdenkmal lediglich ein stilles Diorama, so tanzt heute Romeo als Miniaturfigur unter Julias Balkon in Echtzeit. Geblieben, aber modernisiert, ist auch die Hochgeschwindigkeitstrasse für den ICE und andere Schnellzüge. Zu den Attraktionen gehören ferner die berühmte Wasserleiche und freilich das Liebespaar im Sonnenblumenfeld.


Film Nr. 164

Die Alpen in Österreich und die Modellbahn im Miniatur Wunderland

Die Alpen in Österreich und die Modellbahn im Miniatur Wunderland

Der Abschnitt von Österreich und die dazugehörige Modellbahn im Miniatur Wunderland ist eine der ersten Schauanlagen im MiWuLa gewesen und wurde bereits im August 2001 eröffnet. Die Alpen in Österreich werden seitdem „Wunderländer Alpen“ genannt, wo es sowohl Wintersportler im Schnee als auch Wandersleute auf grünen Almen gibt. Österreich im Maßstab 1:87 ist ca. 60 m² groß. Im großen Bahnhof von St. Wendel verkehren Lokomotiven und Triebwagen der österreichischen Bundesbahnen (ÖBB bzw. BBÖ) in Spur H0.


Film Nr. 165

Modellbahn Hintergrund Bilder und Bildschirmschoner Motive kostenlos 4K UHD

Modellbahn Hintergrund Bilder und Bildschirmschoner Motive kostenlos 4K UHD

Auf der Festplatte von Pennula liegen unzählig viele Bilder und Fotos von Modellbahnen, Modellbahnausstellungen und Schauanlagen. Doch wenn diese Bilder nur auf der Festplatte liegen, kann sie ja keiner genießen und anschauen. Daher hat Pennula insgesamt 60 Fotos ein bißchen künstlerisch nachbearbeitet, so dass Ihr diese kostenlos als Bildschirmhintergrund bzw. als Bildschirmschoner herunterladen könnt. Es stehen die zwei Auflösungen, nämlich 2.560 x 1.440 Pixel und 5.184 x 3.456 Pixel zur Verfügung.



Film Nr. 166

Bahnbetriebswerk Wuppertal Modellbahn in Spur 1

Bahnbetriebswerk Wuppertal Modellbahn in Spur 1

Ob es sich wirklich um das Bahnbetriebswerk Wuppertal handelt, sei dahingestellt. Auf alle Fälle haben sich die Mitglieder vom Modell-Eisenbahn-Club Wuppertal sehr viel Mühe gegeben, die Werkstatt sowie den Fahrbetrieb als Modelleisenbahn in Spurweite 1 zu gestalten. Sowohl die kleinen Szenen der Modellandschaft als auch die herrlichen Dampflokomotiven bilden ein wunderschönes Gesamtbild, insbesondere gilt dies für die Dampflok der Baureihe 50 1544 von KM1. Aber auch die fleißigen Arbeiter in der Bahnwerkstatt sind mit sehr viel Liebe zum Detail nachgebaut worden.


Film Nr. 167

Das Rotlichtviertel in Wuppertal - Ein Modellbau Diorama in 1:87

Das Rotlichtviertel in Wuppertal - Ein Modellbau Diorama in 1:87

Im wahrsten Sinne des Wortes haben die Mitglieder vom MEC Wuppertal mit sehr viel Liebe an einem kleinen Diorama im Maßstab 1:87 gebaut: Dargestellt wird das Rotlichtviertel in Wuppertal mit Nachtclub, Bars, Kneipen, FKK auf dem Dach, Table Dancer und anderen erotischen Etablissements.


Film Nr. 168

Märklin Blecheisenbahn vor dem Weltkrieg in Spur 0 voll funktionsfähig

Märklin Blecheisenbahn vor dem Weltkrieg in Spur 0 voll funktionsfähig

Ursprünglich stellte die Firma Gebrüder Bing in Nürnberg die ersten Spielzeugeisenbahnen aus Blech her. Im Gegenteil zur heutigen Modelleisenbahn lag der Schwerpunkt der damaligen Blecheisenbahn vorrangig bei einem möglichst großen Spielvergnügen und weit weniger bei der Maßstabstreue oder bei der Detailtreue. Modellbahnen aus den Anfangszeiten wurden vorwiegend aus Blech bzw. aus Weißblech gebaut, wobei ganz zu Beginn Einzelteile der Eisenbahn, etwa Lokomotiven und Wagen, verlötet, später dann durch gefalztes Blech verbunden wurden. Bing war in den 1920‘er Jahren der europäische Marktführer bei Blecheisenbahnen, die anfangs mit einem Aufziehwerk bzw. Uhrwerk und später mit Strom betrieben wurden. Der elektrische Betrieb war damals allerdings nicht ganz ungefährlich, weil der Strom aus der Lichtleitung entnommen wurde und mit Hilfe von Widerstandslampen von 110 Volt auf ca. 20 Volt gesenkt wurde, um zum Gleis geführt zu werden. Diese Betriebsart wurde jedoch im Jahre 1926 verboten, so dass Transformatoren mit 12 Volt bis 20 Volt Spannung zum Einsatz kamen. Die einstigen Lokomotiven wurden immer realistischer gestaltet und entwickelten sich buchstäblich von der Blecheisenbahn zur Modelleisenbahn, zumal es neben den Fahrzeugen und Schienen ein reichhaltiges Sortiment an Zubehör und Gebäuden gab. Doch auch Märklin konzentrierte sich auf Modellbahnen und produzierte in den 1930’er Jahren Blecheisenbahnen, wie hier im Videofilm von Pennula zu sehen ist. Während heute viele Replikationen von Blechspielzeug aus Asien kommend angeboten werden, zählen die echten Blechspielzeuge von damals zur absoluten Raritäten. Und wenn es sich dann noch um eine voll funktionsfähige Modelleisenbahn handelt, dann ist das absolut einmalig. Die im Film portraitierte Blecheisenbahn kann in den Vereinsräumen des Modell-Eisenbahn-Club Wuppertal e.V. besichtigt und bespielt werden.


Film Nr. 169

Die superschöne Modellbahn mit Straßenbahn in H0 vom MEC Wuppertal

Die superschöne Modellbahn mit Straßenbahn in H0 vom MEC Wuppertal

Eine der schönsten Modelleisenbahnanlagen, die in Vereinsarbeit entstanden ist, kann beim Modell-Eisenbahn-Club Wuppertal e.V. bewundert werden. Bereits im Januar 2016 hatte Pennula diese große Schauanlage gefilmt (vgl. https://www.youtube.com/watch?v=_RhS8...). Im August 2016 ist nun dieser neue Film entstanden, wobei besonders spektakuläre Kamerapositionen gewählt wurden. Bitte beachtet den Elektroinstallateur sowie den Kanalarbeiter, die im Film zu sehen sind. Eine besondere Erwähnung muß auch die Modellstraßenbahn bekommen, die ebenfalls aus tollen Kamerawinkeln gefilmt wurde.


Film Nr. 170

Modelleisenbahn Chemins de fer du Kaeserberg im Panorama

Modelleisenbahn Chemins de fer du Kaeserberg im Panorama

Die traumhafte Modellbahnanlage mit dem Namen „Chemins de fer du Kaeserberg“ oder Kaeserbergbahn befindet sich im schweizerischen Fribourg. Die Modelleisenbahnanlage wurde ohne reales Vorbild gebaut, orientiert sich dennoch bis ins letzte Detail an typischen Landschaften und den klassischen Eisenbahnbetrieb der Schweiz. Die Modellbahn ist im Maßstab 1:87 - sowohl mit Normalspurstrecken als auch mit Schmalspurstrecken - in Spur H0 bzw. in Spur H0m gebaut und erstreckt sich über drei Ebenen. Auf der untersten, ersten Ebene befindet sich ein riesig großer Schattenbahnhof, in welchem mehr als 300 Züge und Zugkombinationen zu sehen sind. Von dort aus fahren die Modellbahnzüge über eine 3,4 Meter hohe Gleiswendel zum sogenannten Kaeserberghorn, dem großen Bergmassiv der Anlage auf der zweiten, mittleren Ebene. Dort befinden sich der Hauptbahnhof St. Jakobstadt sowie ein Güter- und Rangierbahnhof mit Containerterminal und Tanklager. Danach schließt sich die Stadt Graberegg an, wo sich die Bahnlinie trennt. Während eine Bahnstrecke um den Ort herum über die große Gitterbalkenbrücke führt, verläuft die andere Bahnstrecke durch den Ort. Auf der dritten Ebene befindet sich der Bahnhof Kaeserberg, wo ausschließlich die Schmalspurbahnen verkehren. Insgesamt sind sowohl Züge der Schweizerischen Bundesbahn (SBB) als auch der Rhätischen Bahn (RhB) zu sehen. Dieser Film ist absichtlich mit der sehr weitwinkeligen Yi 4K Kamera gedreht worden, um die enormen Dimensionen der Modelleisenbahn zu illustrieren.



Film Nr. 171

Modellbahn Eisenbahnbrücke von Graberegg im Maßstab 1:87 in der Schweiz

Modellbahn Eisenbahnbrücke von Graberegg im Maßstab 1:87 in der Schweiz

Wer die Züge und Lokomotiven der Schweizerischen Bundesbahn (SBB) mag, der wird freilich auch die berühmte Eisenbahnbrücke von Graberegg in der Schweiz kennen. Dort pendeln im Sekundentakt die schönsten und die längsten Züge. Die Aufnahmen entstanden auf der traumhaften Modellbahnanlage „Chemins de fer du Kaeserberg“ bzw. Kaeserbergbahn.


Film Nr. 172

Modellbahn Eisenbahnkurve von St. Jakobstadt im Maßstab 1:87 in der Schweiz

Modellbahn Eisenbahnkurve von St. Jakobstadt im Maßstab 1:87 in der Schweiz

Unmittelbar vor dem Hauptbahnhof von St. Jakobstadt befindet sich die dreispurige Eisenbahnkurve, wo Lokomotiven, Züge und Zugkombinationen der Schweizerischen Bundesbahn (SBB) im Sekundentakt vorbeifahren. Die Aufnahmen entstanden auf der traumhaften Modellbahnanlage „Chemins de fer du Kaeserberg“ bzw. Kaeserbergbahn.


Film Nr. 173

Die perfekte Modellbahn Chemins de fer du Kaeserberg in Spur H0 und Spur H0m

Die perfekte Modellbahn Chemins de fer du Kaeserberg in Spur H0 und Spur H0m

Die perfekte Modellbahn Chemins de fer du Kaeserberg in Spur H0 und Spur H0m mit Lokomotiven der Schweizerischen Bundesbahn (SBB) und Zügen der Rhätischen Bahn (RhB). Chemins de fer du Kaeserberg oder abgekürzt CFK heißt die große Modelleisenbahnausstellung im schweizerischen Fribourg. Die große Schweizer Modellbahn hat eine ganz eigene Geschichte und Philosophie: Es ist elf Uhr, vormittags. Der Fahrdienstleiter vom Bahnhof Kaeserberg ruft am Lautsprecher den Zug nach St. Jakobstadt aus. Ein letztes Mal wenden sich die Fahrgäste dem Kaeserberghorn, dem großen Bergmassiv zu, als ob sie sich vergewissern wollten, ob es noch da ist. Im Zugabteil sitzend rollt der Zug rollt an. Kinder drücken ihre Nasen ans Fenster, um keines der lustigen Dampfwölkchen zu verpassen, welche die Lokomotive der Kaeserbergbahn auspustet. Kaeserberg, das kleine Bündner Dorf, entschwindet und der Zug schlängelt sich talwärts, während eine bunte Herbstlandschaft vorüberzieht. Der große Bahnhof von St. Jakobstadt rückt mehr und mehr ins Bild. Der Zug bremst und hält schließlich an. So beginnt die wundervolle Geschichte, welche die Besucher der großen Schauanlage von Chemins de fer du Kaeserberg erleben. Es ist die Geschichte eines Kindertraums, den der Träumer von einst, nämlich Marc Antiglio, mit viel Phantasie, aber auch mit einem hervorragenden Team begabter Mitarbeiter und Modellbauer, in einer Bauzeit von 17 Jahren realisiert hat. Die Modellbahnanlage ist zwar ohne reales Vorbild entstanden, dennoch sind Landschaft und Eisenbahnbetrieb bis ins letzte Detail studiert und der Schweizer Wirklichkeit nachempfunden worden. Die Modelleisenbahn im Maßstab 1:87 ist in drei Ebenen gegliedert. Sie umfaßt insgesamt 2.045 Meter Gleise, auf denen Lokomotiven und Züge der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), der Rhätischen Bahn (RhB) und der Kaeserbergbahn (KBB) verkehren. Die Modellbahn zeigt die typische Welt der Schweizer Eisenbahn in den 1990'er Jahren. Auf der ersten Ebene ("Niveau 0") befindet sich ein zweistöckiger Schattenbahnhof ("Zerola" und "Zero Due") zum Abstellen der über hundert Züge. Vom Rechner gesteuert rollen die Züge ab hier über eine Gleiswendel von 134 Metern Länge mit einer Höhe von 3,4 Metern in die gestaltete Landschaft. Diese Gleiswendel ist jedoch ein für die Besucher verborgener Parcours. Ein Stockwerk höher verbindet ein weiterer Schattenbahnhof ("Simmen") die Gleiswendel mit der Welt am Kaeserberghorn, dem großen Bergmassiv auf der Modellbahnanlage. Man befindet sich nun auf der zweiten Ebene ("Niveau 1"), die größtenteils in Normalspur H0 gestaltet ist. Danach folgt der große Bahnhof von St. Jakobstadt, wobei ein eigens hierfür notwendiger Fahrdienstleiter alle Zugbewegungen an einem Stellpult regelt, das auf dem Programm Modellbahnsteuerung per Computer (MpC) der Firma Gahler + Ringstmeier basiert. Unmittelbar hinter dem großen Bahnhof von St. Jakobstadt führen mehrere Bahngleise zunächst zum Güterbahnhof und Rangierbahnhof, wo u.a. ein Containerterminal, ein Baudienstzentrum und ein Tanklager beheimatet sind. Um den Güterbahnhof herum führen zwei parallele Doppelspuren, die sich nach ca. 20 Metern trennen. Die eine Bahnstrecke steigt an, führt über eine Gitterbalkenbrücke und mündet in den sogenannten Monikastein-Tunnel. Die andere Bahnstrecke fällt ab und mündet in den Ort Graberegg. Hinter den Kulissen befinden sich wiederum zwei Schattenbahnhöfe, wo die Züge aus dem Monikastein-Tunnel bzw. aus dem Bahnhof Graberegg für kurze Zeit abgestellt werden. Im unteren Stockwerk, also wiederum auf der ersten Ebene ("Niveau 0"), beginnt ebenso im Schattenbahnhof ("Zereina") das Meterspurnetz (Schmalspur). Es sind die Züge der Rhätischen Bahn, die über die gleiche Gleiswendel mit einer Höhe von 3,4 Metern die Modelleisenbahnlandschaft auf der dritten Ebene ("Niveau 2") erreichen. Nach dem dreigleisigen Schattenbahnhof ("Sirano") erreichen die Schmalspurbahnen die Gleise 1 bis 3 am Bahnhof St. Jakobstadt, steigen dann entlang der gewaltigen Bergflanke und erreichen in Bergschleifen die Kreuzungsstation mit dem Namen Schibiershöhe. Danach erreichen die Züge das abgelegene Bündner Dörfchen Kaeserberg. Auf dieser Ebene können die Besucher der Schauanlage übrigens einen Blick über die ganze Modelleisenbahnanlage werfen, bevor sie weiter links direkt vom dem Bahnhof Kaeserberg stehen. Dort verkehrt ausschließlich die Rhätische Bahn und bringt Gäste sowie Wanderer, die entweder mit dem Postauto weiterfahren oder mit der Kaeserbergbahn, die mit Zahnradantrieb zur Aussicht auf den Kulm führt, weiterreisen. Als Pennula im Oktober 2016 die Modellbahn besuchte, befanden sich die letzten 35 Gleismeter der Region um den berühmten Kur- und Sportort Wäglins noch im Bau. Diese sprichwörtliche Baustelle ist für die Besucher frei zugänglich und demonstriert, wie die künftige Zahnradbahn mit über 70 Prozent Neigung die Bahnstation Wäglins-Planschreluns erreichen wird.


Film Nr. 174

Modellbahn La Baraque von Hans Louvet auf der Eurospoor 2016

Modellbahn La Baraque von Hans Louvet auf der Eurospoor 2016

Hans Louvet ist ein begnadeter Modellbauer aus den Niederlanden, der mit seinem Modelspoorteam bereits viele Modellbahnanlagen und Dioramen geschaffen hat. Seine wunderschöne Modelleisenbahn mit dem Namen „La Baraque“ wurde im Maßstab 1:64 gebaut und zeigt das kleine, französische Dorf La Baraque, durch welches eine Schmalspurbahn führt. Die Modelleisenbahnanlage besticht durch unendliche viele Details, wobei anzumerken ist, dass Lokomotiven, Wagen und insbesondere die täuschend echt wirkenden Gebäude im Eigenbau entstanden sind.


Film Nr. 175

Modellbahn Pempoul á la Reséau Breton von Gordon und Maggie Gravett auf der Eurospoor 2016

Modellbahn Pempoul á la Reséau Breton von Gordon und Maggie Gravett auf der Eurospoor 2016

Die Modellbahn von Pempoul basiert auf dem ehemaligen Reséau Breton System. Das Réseau Breton war eine meterspurige Schmalspurbahn in der Bretagne. Es erstreckte sich auf einer Länge von knapp 425 Kilometern um die Stadt Carhaix-Plouguer herum und war bis ins Jahr 1967 in Betrieb. Das Réseau Breton gehörte seinerzeit zu den größten Eisenbahnnetzen in Schmalspur in Frankreich. Gordon und Maggie Gravett haben diese ehemalige, französische Schmalspureisenbahn als Modelleisenbahn im Maßstab 1:50 nachgebaut. In Anlehnung an das Dorf Paimpol entstand ein fiktiver, kleiner Personenbahnhof mit Rangiergleisen und Bahnübergang einer typischen Kleinstadt in der Bretagne. Die Modellbahnanlage ist so täuschend echt gestaltet, dass sie sogar in der renommierten Fernsehsendung „The Joy of Train Sets“ von der BBC präsentiert wurde.



Film Nr. 176

Modellbahn Spur N Chalon-sur-Saône

Modellbahn Spur N Chalon-sur-Saône

Der französische Modellbahn Club l'Association Françaises des Amis du N, zugleich Mitglied der Fédération Française de Modélisme Ferroviaire (FFMF), hatte während der Modellbahnausstellung Eurospoor 2016 in Utrecht seine große Modulanlage mit dem Namen „La gare de Chalon-sur-Saône“ ausgestellt. Die Schauanlage in Spurweite N zeigt auf verschiedenen Modulen den typisch französischen Eisenbahnverkehr.


Film Nr. 177

Führerstandsmitfahrt Modellbahnhof Stockheim in Spur H0

Führerstandsmitfahrt Modellbahnhof Stockheim in Spur H0

Aus einer Modellbahn in einem echten Bahnhof ergibt sich quasi ein Modellbahnhof: Matthias Koch und Harald Steinke bauen seit dem Jahre 2006 im hessischen Vogelsberg die Schauanlage im Maßstab Spur H0 mit dem Namen Modellbahnhof Stockheim. Die gesamte Modellbahnanlage hat bislang eine Fläche von mehr als 60 Quadratmetern, eine Gleislänge von knapp 200 Metern und ist im alten Bahnhof in Glauburg-Stockheim beheimatet. Das Konzept der Modelleisenbahnanlage besteht darin, die Eisenbahngeschichte der Region um Stockheim, insbesondere die historischen Eisenbahnstrecken nach Gedern, Nidda, Büdingen und Frankfurt am Main darzustellen. Nachdem Pennula diese Modelleisenbahn erstmals im Januar 2013 besucht hatte, war es im November 2016 an der Zeit, die Modellbahnanlage erneut zu filmen - diesmal allerdings aus der Führerstandsperspektive. Zum Einsatz kam die kleine Modellbahnkamera von Pennula, die entlang der gesamten Bahnstrecke sehr eindrucksvolle Filmaufnahmen lieferte.


Film Nr. 178

Modellbahn Farkham in Spur 00 mit Führerstandsmitfahrten

Modellbahn Farkham in Spur 00 mit Führerstandsmitfahrten

Der Modell-Eisenbahn-Club Mickleover Model Railway Group aus dem Vereinigten Königreich hat auf der Modellbahnmesse Eurospoor in Utrecht seine Schauanlage „Farkham“ präsentiert. Im Modell ist das kleine Städtchen Farkham zu sehen, das in der Mitte Englands gelegen ist. Die Stadt wird über den kleinen Bahnhof sporadisch von diversen Personenzügen bedient; den Haupteisenbahnverkehr machen jedoch Güterzüge aus. Das Konzept der Modellbahnanlage liegt darin, die Atmosphäre einer urbanen Szenerie mit einer durchgehenden Eisenbahnlinie abzubilden. Dies wurde von der Mickleover Model Railway Group dadurch erzielt, indem Gebäude und Bäume im vorderen Bereich der Modelleisenbahnanlage so plaziert wurden, dass die direkte Sicht zwischen Zuschauer und Zügen bewußt unterbrochen wird. Es soll erreicht werden, dass beim Anschauen der Modelleisenbahn Personenzüge und Güterzüge ins bzw. aus dem Blickfeld des Betrachters ankommen und wieder verschwinden. Schließlich sind Gebäude sowie insbesondere die herrlichen, britischen Lokomotiven und Waggons patiniert bzw. verwittert, um eine möglichst realistische Darstellung zu erreichen. Die Modelleisenbahnanlage wurde im Maßstab 1:76 gebaut. Dies entspricht der britischen Nenngröße Spur 00. Gleise und Weichen sind handgefertigt. Gebäude wurden teilweise aus Bausätzen modifiziert oder entstanden aus Kunststoffplatten und Messingteilen im Selbstbau. Ohne die sichtbaren Schattenbahnhöfe an der linken und rechten Stirnseite hat die Schauanlage ein Ausmaß von ca. 5 m x 1 m. Werden die beiden Schattenbahnhöfe hinzugerechnet, ergibt sich eine Gesamtlänge von 8,7 m.


Film Nr. 179

Modellbahn Peterseck von PEMOBA HOLLAND mit tausend Details

Modellbahn Peterseck von PEMOBA HOLLAND mit tausend Details

PEMOBA ist eine Abkürzung für „Peters Modellbaan“. Peter ist ein Modellbauer und Modellbahner aus den Niederlanden und begann mit dem Hobby Modelleisenbahn, als er im Alter von 6 Jahren ein Märklin Starter-Set geschenkt bekommen hatte. Seitdem baute und bastelte er seine Modellbahnanlagen entweder im Schlafzimmer oder auf dem Dachboden. Im Jahr 2000 entschied sich Peter jedoch, Messen und Ausstellungen mit seinen Modellbahnanlagen sowie mit einem mobilen Arbeitsplatz zu besuchen. So war er auch auf der Messe Eurospoor in den Jaarbeurshallen in Utrecht vertreten und präsentierte dort seine Modellbahn Peterseck. Das Modell Peterseck beinhaltet tausend Details, selbsterstellte Gebäude aus Karton und viele bewegliche Figuren. Die Eisenbahn tritt fast schon in den Hintergrund, denn die Aufmerksamkeit der Zuschauer wird beispielsweise auf das Restaurant mit beweglichem Kellner, auf die kleine Spielzeugeisenbahn im Fenster, auf eine bewegte Pendeluhr an der Wand oder auf den Nachbarn gelenkt, der gerade die Hecke am Bahndamm schneidet - und das alles im Maßstab Spur H0.



Film Nr. 180

Modellbahn Rumänische Waldbahn Covasna-Comandau von Hans Poscher Spurweite 16,5 mm

Modellbahn Rumänische Waldbahn Covasna-Comandau von Hans Poscher Spurweite 16,5 mm

Die Modellbahnanlage von Hans Poscher, welche die berühmte rumänische Waldbahn von Covasna-Comandau abbildet, ist bereits auf vielen Modelleisenbahnausstellungen präsentiert, bewundert und geehrt worden. Die Modellbahn besteht aus mehreren Segmenten, wobei natürlich die Standseilbahn das Hauptwerk dieser Modelleisenbahnanlage darstellt. Im Jahre 1997 hatte Hans Poscher den Ort Covasna in Rumänien besucht und erlebte damals das reale Vorbild dieser Standseilbahn. Unmittelbar nach diesem Erlebnis stand für ihn fest, dass er diese Waldbahn als Modellbahnschauanlage verwirklichen wollte. Dies mit allen Details, also mit den Plattformwagen, mit der Bergstation Siclau, mit dem Maschinenhaus, mit den Gleisanlagen usw. Die Modellanlage, die auf anderen Segmenten auch das Depot in Comandau, das Sägewerk und andere Gebäude beinhaltet, wurde im Maßstab 1:43,5 gebaut, also in Spur 0e (Schmalspur) bzw. in Spurweite 16,5 mm. Häuser, Schienen, Weichen und rollendes Material wurde fast vollständig im Selbstbau hergestellt. Für den Schrägaufzug hatte der Modellbauer Poscher ein Dreischienengleis aus dem Peco Schienenmaterial der Nenngröße 0 verbaut; ansonsten basiert das Gleismaterial im Selbstbau auf dem Modellbahnzubehör von Tillig.